5 Fehlerquellen beim Feuerbohren

Du hast noch kein Feuer mit dem Feuerbohrer geschafft? Du hast schon viel herumprobiert und noch keine Lösung gefunden? Es gibt viele Fehler, die man machen kann. Und jeder Fehler kann den Erfolg verhindern. Schau dir die folgenden Fehlerquellen gut an. Vielleicht ist ein Tipp für dich dabei.

1.Viel Holzmehl aber keine Glut – möglicherweise übst du zu wenig Druck auf das Feuerbrett aus. Dadurch entsteht zwar auch eine Menge Holzmehl, aber es wird nicht heiß genug, um eine Glut zu erzeugen. Zu wenig Druck kann die Ursache eines falsch eingelernten Bewegungsablaufes sein. Der Bewegungsablauf ist sehr wichtig. Mit der richtigen Technik kannst du ohne großen Kraftaufwand die nötige Geschwindigkeit und den nötigen Druck erreichen. Überprüfe noch einmal deine Haltung beim Drillen.

2.Keine Kraft für den Endspurt – Überprüfe auch hier deine Haltung. Ist dein Arm, der die Spindel führt gebeugt? Wenn ja, dann strecke ihn durch. Ein gebeugter Arm ermüdet sehr schnell, weil du durch die Muskelkraft deines Oberarms den Druck ausübst, anstatt mit dem Gewicht des Oberkörpers. Überprüfe deine gesamte Haltung

3.Es entsteht kein Holzmehl– möglicherweise ist deine Spindel verglast. Schau dir die Unterseite deiner Spindel genau an. Wenn sie ganz glatt und glänzend ist, ist sie verglast. Wenn ja, schnitze die Spindel etwas ab, damit das Verglaste wieder weg ist. Oder lege einfach ein bisschen sehr feinen Sand in die Vertiefung im Feuerbrett oder mach beides.

Es geht nur darum, das Verglaste auf Brett und Spindel loszuwerden. Es kann auch an der Holzauswahl liegen. Je härter die Hölzer, desto mehr besteht die Gefahr der Verglasung. Vielleicht drillst du auch auf einem Astloch. Das kann viel härter sein, als der Rest des Holzes. Oder deine Technik ist nicht gut genug. Dann musst du einfach noch weiter üben. Deine Drillgeschwindigkeit kann zu gering sein, oder der Druck auf das Feuerbrett ist zu gering.

4.Die Spindel springt immer aus der Vertiefung – Dafür kann es mehrere Ursachen geben: Entweder ist die Spindel gebogen, dann eiert sie beim Drillen und hüpft heraus. Es kann auch sein, dass deine Vertiefung am Drillbeginn zu wenig tief ist. Es kann sein, dass dein Spindelkopf zu flach ist. Und es kann sein, dass dein Bewegungsablauf nicht gut genug ist. Speziell wenn die Stabilität in der Hand, die deine Spindel führt nicht gegeben ist. Drücke die Hand fest gegen dein Schienbein. Lerne die richtige Haltung und übe sie unermüdlich ein.

5.Es beginnt immer im Handstück zu rauchen – Entweder ist dein Handstück zu weich, oder dein Spindelkopf hat zu viel Reibung. Nimm ein sehr hartes Handstück. Reibe das obere Ende der Spindel mit Seife, Fett, Harz oder Körperfett ein. Irgendein Schmiermittel kann verhindern, dass es am Spindelkopf zu viel Reibung gibt.

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