Fallenbau – Wirkungen, Nebenwirkungen und Notwendigkeit

Gerade eben ist mir wieder klar geworden, welche Verantwortung das Fallenstellen darstellt. Es ist ein euphorisches Thema. Es aktiviert Urbereiche in unserem Gehirn, lässt Adrenalin fließen, und bringt Menschen in Sekundenschnelle ins Tun.

Die Jagd ist sehr tief in uns Menschen verankert. Tausende oder zigtausende von Jahren, war der Mensch vom Fallenstellen abhängig. Mittlerweile sind wir von der direkten Nahrungsbeschaffung abgekommen. Das Fangen und Töten überlassen wir skrupellosen Dritten und Jemand, der nicht offiziell die Lizenz zum Töten hat, wird sofort zum Tierquäler abgestempelt.

Pilatus hat uns gezeigt, wie wir am besten unsere Hände waschen und je mehr wir in die Abhängigkeit der Nahrungsindustrie gelangen, desto weniger begreifen wir auch die Zusammenhänge.

Im Straßenverkehr sterben jährlich rund 9 Millionen Wildtiere. Da sind Vögel meist nicht mitgerechnet. Andere Statistiken verweisen auf 25.000 Tiere pro Tag. Diese Zahlen beziehen sich alleine auf Deutschland.

Und was ist mit den vielen Tieren, die am Felde niedergemäht werden, die qualvoll dem Wintertod erliegen, weil ihre Reviere dem Anbau von Soja streitig gemacht werden. Vegetarier reagieren meistens sehr heftig auf die Jagdthemen. Aber ist das Leben einer Pflanze nicht genauso kostbar, wie das Leben eines Tieres?

Wenn wir wirklich mit der Natur Eins sein möchten, dann können wir uns keine spirituelle Arroganz leisten, die unterschiedliche Lebensformen auf verschiedene Stufen stellt. Erst wenn wir für einen abgerissenen Grashalm das Gleiche empfinden können, wie für ein sterbendes Säugetier, können wir Eins mit allen Dingen und Lebewesen werden.

Ich war auf diesem Platz. Und ich habe festgestellt, dass ich nicht länger leben kann, wenn ich dieses Empfinden nicht kontrollieren kann. Einzig als Einsiedler im Wald wäre es möglich, dieser hohen Ethik und Moral gerecht zu werden. Und selbst dort würde es nicht gelingen, ohne das Töten zu überleben.

Vor allem Kinder legen einen skrupellosen Umgang mit Tieren an den Tag. Sie fangen Grashüpfer und sperren sie in Gläser, sie fangen Eidechsen, Frösche, …. Kinder machen das übrigens weltweit. Und es benötigt Niemanden, der ihnen das zeigt. Haben Sie das als Kind nicht auch gemacht?

Aber wo kommt dieses Verhalten her? Seltsam ist auch, dass Kinder Tiere meistens über alles lieben. Kann Liebe wirklich im wahrsten Sinne des Wortes erdrückend sein? Reden wir aber nicht immer von einer heilen Welt voll mit Liebe? Was steckt dahinter?

Was passiert, wenn ich ein wildes Tier mit einer Falle fange? Natürlich ist das Tier in einem hohen Stresszustand. Allerdings hat man auch herausgefunden, dass Tiere, die einmal angeschossen und überlebt haben, oder gefangen wurden und wieder freigekommen sind, wesentlich älter werden, als andere Tiere. Sie haben eine Lektion gelernt, die ihr Leben verlängert. Sie werden zu alten Tieren, die eine besondere Weisheit in sich tragen.

Zur falschen Zeit kann das Fangen von Tieren allerdings auch dazu beitragen, dass Tiere durch diesen Stress sterben. Das kann vor allem im Winter passieren. Aber Wildtiere haben generell einen vielfach höheren Überlebenswillen, als Tiere, die in Gefangenschaft leben. Es gibt Tests darüber. Wie immer sind diese Tests sehr grausam.

Man hat eine wilde Ratte und eine in Gefangenschaft lebende Ratte in einen Eimer Wasser gegeben und die Zeit gestoppt, wie lange es dauert, bis die Tiere ihren Überlebenskampf aufgeben. Wenn ich mich recht erinnere lag es bei 10 Minuten beim gefangengehaltenen Tier und bei 8 Stunden beim Wildtier. Was für ein Unterschied.

Für mich hat dieses Experiment eine Menge Aussagekraft. Umgelegt auf den Menschen ist das nämlich genauso. Und leben wir Menschen mit wenigen Ausnahmen nicht auch in Gefangenschaft, in Käfigen und Legebatterien, mit Fütterungsstellen, Fremdverwaltung und Fremdbestimmung?

Wenn sich das bei Ratten auf das Wesen auswirkt, dann sicherlich auch bei Menschen.

Aber zurück zu den Auswirkungen. Wie wirkt das Fangen von Tieren auf die Kinder? Können sie dabei etwas lernen? Oder ist dieses Verhalten sogar genau deswegen entstanden? Ist es vielleicht ein natürlicher Trieb, der später das Überleben sichern soll? Lernen die Kinder dabei nicht, wie sie sich Nahrung beschaffen? Lernen sie nicht gleichzeitig, wie zerbrechlich so ein Lebewesen ist?

Ich erinnere mich noch an meine Kindheit. Ich hatte mein Zimmer voll mit Terrarien, Aquarien, mit Eimern, in denen Tiere wohnten, mit Schnecken und Waschmitteltonnen voll von Spinnen am Balkon.

Wo hat es mich hingeführt? Es hat mich so sensibel gemacht, dass ich eines Tages meiner Mutter nicht mehr den Rasen mähen konnte, weil ich kein Gras töten wollte. Ich konnte ihr die Bäume nicht mehr schneiden und habe sie beschimpft, sie sollte sich das doch schon überlegen, bevor sie einen Baum pflanzt. Sie soll lieber Büsche pflanzen, ….

Ein so sensibles Leben ist heute sehr schmerzvoll. Irgendwann wird es unerträglich. Ich habe gelernt, diesen Platz in meinem Inneren aufrechtzuerhalten, aber ihn auch kontrollieren zu können. Aber wir maßen uns an, über Dinge zu urteilen, sie zu bewerten. Gleichzeitig sind wir mit keiner Handlung, die wir heute ausführen, frei von Schuld. Mit diesem Paradoxon müssen wir leben lernen.

Vielleicht hat der kleine Vogel, der in die Falle gegangen ist, die Kinder unterrichtet. Vielleicht hat er ihrem Geist übertragen, wie es sich anfühlt, dem Tode ins Auge zu sehen? Vielleicht hat er ihr Wesen auf eine Art berührt, durch die die Kinder ihr restliches Leben lang, Vögel mit anderen Augen betrachten. Vielleicht ist ihre Liebe zu den Vögeln dadurch gewachsen, weil sie einen wilden Vogel mit bloßen Händen berühren konnten. Das kann ein magischer Moment sein.

Ja, das sind viele unbeantwortete Fragen. Und jeder, der eine Falle aufstellt, sollte sich damit auseinandersetzen. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die uns viel über unser Leben erzählt.

Wenn Sie Ihrem Herzen folgen, passen Sie auf, dass es in Wirklichkeit nicht Ihr Verstand ist.

 

 

 

5 Tipps für den Vertikalstock der 4rer Falle

Die 4rer Falle ist eine höchst effektive Falle, die in vielen Variationen ausgespielt werden kann. Sie haben bereits gesehen, was sie anhand der 4rer Falle lernen können. Sie sollten jedoch die häufigsten Fehler vermeiden, damit Ihre Falle auch effizient ist.

Diese 5 Tipps für den Vertikalstock werden ihnen helfen, ihre Falle noch effizienter zu machen:

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Fallen

Fallen stellen einen enormen Gewinn in einer Survivalsituation dar. Obgleich sie auch in anderen Situationen gute Dienste leisten. Ich würde mal sagen, dass sie in der Forschung ebenfalls nicht wegzudenken sind. Wo wären wir heute, ohne die Fallen? Wo wäre die Medizin, die Technik, die Verhaltensforschung und so weiter. Auch wenn es heute Gewehre gibt, so ist der Einsatz von Betäubungsmitteln auch bei Tiermedizinern immer ein bewußtes Risiko.

Deshalb werden immer noch Fallen verwendet, um entlaufene Tiere wieder einzufangen. Und dann natürlich, um sehr scheue Tiere einzufangen. Auch dort leisten Fallen gute Dienste. Dann denke man nur an die vielen Beringungsstationen. Sie fangen Vögel und sammeln Daten. Und dadurch erhalten die Forscher wichtige Informationen über Flugruten, Lebensräume, Verhalten, Bestand, usw. Das gibt wiederum viel Auskunft über die Veränderung von Ökosystemen usw.

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Paiute Totschläger Falle im Survival

Die Paiute ist eine sehr sensible Totschläger Falle, mit denen Sie auch Mäuse, Ratten und anderes Kleingetier fangen können. Durch ihren sehr sensiblen Auslöser ist sie sehr effizient im Fangen von Leichtgewichten und Winzlingen. Ich konnte viele Mäuse, Ratten und Siebenschläfer mit dieser Falle fangen. Sie können die Falle auch zu einer Lebendfalle modifizieren.

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