Natürliche Survival Biwaks – 5 wichtige Hinweise

Der oberste Grundsatz im Survival heißt: Energie sparen!

Dieses Prinzip können Sie bei jedem freilebenden Tier beobachten. Keine Wegstrecke wird ohne triftigen Grund zurückgelegt.

Survival Biwak

Natürliches Survival Biwak

Dieses Prinzip sollten Sie in Ihr Leben integrieren. Und vor allem im Survival spielt es eine übergeordnete Rolle. Das, was Sie nicht an Energie ausgeben, müssen Sie auch nicht zuführen. Das bedeutet eine Arbeitsersparnis, die Ihnen da draußen das Leben retten kann.

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Der tödlichste Survivalfehler

Haben Sie irgendwann einmal im Fernsehen einen Survivalbeitrag gesehen, bei dem es nicht im Vordergrund steht, aus der Wildnis zu fliehen? Seltsam, oder? Dabei ist genau das die Handlungsweise, bei der die meisten Unfälle passieren. Es ist das Szenario, bei dem Sie am meisten Kraft verbrauchen. Es ist die Situation, in der Sie von der Dämmerung getrieben in den Tod laufen. Es ist der Moment in dem Sie aus Eile nicht mehr nachdenken. Es ist der Antrieb, der Sie bald in Panik versetzt und Ihre Motivation versickern lässt. Es ist das Gift für Ihren Überlebenswillen.

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Kleinstes Feuerbohrer Set

Nachdem das jetzt mit der Geschwindigkeit beim Feuerbohrer Rekord erledigt ist, geht es an die Größe. Wie klein kann ein Feuerbohrer Set sein, und trotzdem noch funktionieren? Dieser Frage bin ich schon seit Jahren nachgegangen. Hier ist mal eine kleine Vorlage in Form von einem Video.

Ein Taschenfeuerbohrer Set ist nicht groß. Meines misst 13 cm an der längsten Stelle. Das ist der Bogen. Es geht sicher auch noch kleiner. Aber damit könnten Sie schon mal experimentieren.

Feuerbohrer Rekord – Die Challenge

Wie schnell ist das Feuerbohren wirklich? Wissen Sie, wie lange die Drillzeit beim Feuerbohren benötigt? Ich habe ein kleines Experiment gemacht, um herauszufinden, ob ich meinen persönlichen Rekord im Feuerbohren noch unterbieten kann.

Gleichzeitig möchte ich Sie herausfordern, meine Zeit zu unterbieten. Ich weiß, dass ich schon ganz schön was vorlege. Aber 30 Jahre Erfahrung gehen halt auch nicht spurlos vorüber. Aber ich wette, Sie können das schaffen, oder sogar unterbieten.

Hier ist mal mein Feuerbohrer Rekord Beweißvideo

Fallenbau – Wirkungen, Nebenwirkungen und Notwendigkeit

Gerade eben ist mir wieder klar geworden, welche Verantwortung das Fallenstellen darstellt. Es ist ein euphorisches Thema. Es aktiviert Urbereiche in unserem Gehirn, lässt Adrenalin fließen, und bringt Menschen in Sekundenschnelle ins Tun.

Die Jagd ist sehr tief in uns Menschen verankert. Tausende oder zigtausende von Jahren, war der Mensch vom Fallenstellen abhängig. Mittlerweile sind wir von der direkten Nahrungsbeschaffung abgekommen. Das Fangen und Töten überlassen wir skrupellosen Dritten und Jemand, der nicht offiziell die Lizenz zum Töten hat, wird sofort zum Tierquäler abgestempelt.

Pilatus hat uns gezeigt, wie wir am besten unsere Hände waschen und je mehr wir in die Abhängigkeit der Nahrungsindustrie gelangen, desto weniger begreifen wir auch die Zusammenhänge.

Im Straßenverkehr sterben jährlich rund 9 Millionen Wildtiere. Da sind Vögel meist nicht mitgerechnet. Andere Statistiken verweisen auf 25.000 Tiere pro Tag. Diese Zahlen beziehen sich alleine auf Deutschland.

Und was ist mit den vielen Tieren, die am Felde niedergemäht werden, die qualvoll dem Wintertod erliegen, weil ihre Reviere dem Anbau von Soja streitig gemacht werden. Vegetarier reagieren meistens sehr heftig auf die Jagdthemen. Aber ist das Leben einer Pflanze nicht genauso kostbar, wie das Leben eines Tieres?

Wenn wir wirklich mit der Natur Eins sein möchten, dann können wir uns keine spirituelle Arroganz leisten, die unterschiedliche Lebensformen auf verschiedene Stufen stellt. Erst wenn wir für einen abgerissenen Grashalm das Gleiche empfinden können, wie für ein sterbendes Säugetier, können wir Eins mit allen Dingen und Lebewesen werden.

Ich war auf diesem Platz. Und ich habe festgestellt, dass ich nicht länger leben kann, wenn ich dieses Empfinden nicht kontrollieren kann. Einzig als Einsiedler im Wald wäre es möglich, dieser hohen Ethik und Moral gerecht zu werden. Und selbst dort würde es nicht gelingen, ohne das Töten zu überleben.

Vor allem Kinder legen einen skrupellosen Umgang mit Tieren an den Tag. Sie fangen Grashüpfer und sperren sie in Gläser, sie fangen Eidechsen, Frösche, …. Kinder machen das übrigens weltweit. Und es benötigt Niemanden, der ihnen das zeigt. Haben Sie das als Kind nicht auch gemacht?

Aber wo kommt dieses Verhalten her? Seltsam ist auch, dass Kinder Tiere meistens über alles lieben. Kann Liebe wirklich im wahrsten Sinne des Wortes erdrückend sein? Reden wir aber nicht immer von einer heilen Welt voll mit Liebe? Was steckt dahinter?

Was passiert, wenn ich ein wildes Tier mit einer Falle fange? Natürlich ist das Tier in einem hohen Stresszustand. Allerdings hat man auch herausgefunden, dass Tiere, die einmal angeschossen und überlebt haben, oder gefangen wurden und wieder freigekommen sind, wesentlich älter werden, als andere Tiere. Sie haben eine Lektion gelernt, die ihr Leben verlängert. Sie werden zu alten Tieren, die eine besondere Weisheit in sich tragen.

Zur falschen Zeit kann das Fangen von Tieren allerdings auch dazu beitragen, dass Tiere durch diesen Stress sterben. Das kann vor allem im Winter passieren. Aber Wildtiere haben generell einen vielfach höheren Überlebenswillen, als Tiere, die in Gefangenschaft leben. Es gibt Tests darüber. Wie immer sind diese Tests sehr grausam.

Man hat eine wilde Ratte und eine in Gefangenschaft lebende Ratte in einen Eimer Wasser gegeben und die Zeit gestoppt, wie lange es dauert, bis die Tiere ihren Überlebenskampf aufgeben. Wenn ich mich recht erinnere lag es bei 10 Minuten beim gefangengehaltenen Tier und bei 8 Stunden beim Wildtier. Was für ein Unterschied.

Für mich hat dieses Experiment eine Menge Aussagekraft. Umgelegt auf den Menschen ist das nämlich genauso. Und leben wir Menschen mit wenigen Ausnahmen nicht auch in Gefangenschaft, in Käfigen und Legebatterien, mit Fütterungsstellen, Fremdverwaltung und Fremdbestimmung?

Wenn sich das bei Ratten auf das Wesen auswirkt, dann sicherlich auch bei Menschen.

Aber zurück zu den Auswirkungen. Wie wirkt das Fangen von Tieren auf die Kinder? Können sie dabei etwas lernen? Oder ist dieses Verhalten sogar genau deswegen entstanden? Ist es vielleicht ein natürlicher Trieb, der später das Überleben sichern soll? Lernen die Kinder dabei nicht, wie sie sich Nahrung beschaffen? Lernen sie nicht gleichzeitig, wie zerbrechlich so ein Lebewesen ist?

Ich erinnere mich noch an meine Kindheit. Ich hatte mein Zimmer voll mit Terrarien, Aquarien, mit Eimern, in denen Tiere wohnten, mit Schnecken und Waschmitteltonnen voll von Spinnen am Balkon.

Wo hat es mich hingeführt? Es hat mich so sensibel gemacht, dass ich eines Tages meiner Mutter nicht mehr den Rasen mähen konnte, weil ich kein Gras töten wollte. Ich konnte ihr die Bäume nicht mehr schneiden und habe sie beschimpft, sie sollte sich das doch schon überlegen, bevor sie einen Baum pflanzt. Sie soll lieber Büsche pflanzen, ….

Ein so sensibles Leben ist heute sehr schmerzvoll. Irgendwann wird es unerträglich. Ich habe gelernt, diesen Platz in meinem Inneren aufrechtzuerhalten, aber ihn auch kontrollieren zu können. Aber wir maßen uns an, über Dinge zu urteilen, sie zu bewerten. Gleichzeitig sind wir mit keiner Handlung, die wir heute ausführen, frei von Schuld. Mit diesem Paradoxon müssen wir leben lernen.

Vielleicht hat der kleine Vogel, der in die Falle gegangen ist, die Kinder unterrichtet. Vielleicht hat er ihrem Geist übertragen, wie es sich anfühlt, dem Tode ins Auge zu sehen? Vielleicht hat er ihr Wesen auf eine Art berührt, durch die die Kinder ihr restliches Leben lang, Vögel mit anderen Augen betrachten. Vielleicht ist ihre Liebe zu den Vögeln dadurch gewachsen, weil sie einen wilden Vogel mit bloßen Händen berühren konnten. Das kann ein magischer Moment sein.

Ja, das sind viele unbeantwortete Fragen. Und jeder, der eine Falle aufstellt, sollte sich damit auseinandersetzen. Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die uns viel über unser Leben erzählt.

Wenn Sie Ihrem Herzen folgen, passen Sie auf, dass es in Wirklichkeit nicht Ihr Verstand ist.

 

 

 

Überlebensschule oder Lebensschule?

Survival hat viele Facetten. Je länger ich mich mit Survival beschäftige, desto klarer erkenne ich, dass wir nicht überleben lernen, sondern leben lernen müssen.

Survival ist die Lebensschule nicht die Überlebensschule. Sie können nichts erzwingen. Erst wenn Sie loslassen, erreichen Sie Ihr Ziel. Das ist eine alte Binsenweisheit. Sie ist so wahr, auch in unserem modernen Leben.

Wie oft habe ich irgendetwas krampfhaft gesucht. Dann habe ich es aufgegeben und genau in dem Augenblick, wo ich aufgegeben habe, habe ich es gefunden. Eine verkrampfte Haltung erzeugt Spannungen. In diesem Zustand kann niemand gute Leistungen erbringen. Sie müssen entspannt sein, dann können Sie Ihr Ziel erreichen.

Deshalb macht es auch wenig Sinn, gegen die Natur und ihre Elemente anzukämpfen. Sie müssen sie akzeptieren, dann kommen Sie besser mit ihnen klar. Ich verlange hier von Niemanden, dass er eine kalte Nacht schönredet. Das ist hier nicht gemeint.

Aber die Kälte ist kein Feind. Sie mag auch nicht Ihr Freund sein. Sie könnte Ihr Lehrer sein. Aber sie ist nichts von dem. Sie ist Kälte. Erst wenn Sie gelernt haben, sich der Natur zu überlassen, können Sie im Einklang mit ihr leben. Das ist die einfachste und zugleich schwierigste Survivalfertigkeit. Aber sie ist unerlässlich, wenn Sie jemals in Harmonie mit der Natur leben wollen.

 

Survival Tee gegen Grippe, Kopfschmerzen und Fieber

In einer Survivalsituation gibt es keine Apotheke. Im Survival müssen Sie sich selbst helfen, und zwar mit dem, was die Natur Ihnen zur Verfügung stellt.

Während der kalten Jahreszeit ist es besonders wichtig, das Immunsystem zu stärken. Sie benötigen dafür weder einen Obstgarten noch einen Gemüsegarten. Gehen Sie einfach in den Wald und holen Sie sich Ihre Vitamine kostenlos.

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